Samstag, 20. Oktober 2012

Kollektion von Made by Nannerl im GREATLIVE, Köln


Normaler Weise muss man sich in akribischer Kleinarbeit von Laden zu Laden durcharbeiten oder auf bestimmte Events gehen, um sie zu finden: die wirklich netten, ausgefallenen Sachen, die das Zeug zum Lieblingsteil haben. Seit heute könnt ihr euch die Mühe sparen und die Werke angesagter Künstler und Designer aus Köln und Umgebung im "GREATLIVE - Laden für Kulturbedarf" in Köln direkt vor Ort shoppen. Darunter auch kleine Nützlichkeiten von "Made by Nannerl". Die Kollektion besteht aus diversen farbenfrohen Kleinteilen wie Täschchen, Kinderschürzen, Lunchbags etc., genäht in liebevoller Handarbeit aus hochwertiger laminierter Baumwolle und teilweise mit Baumwolle abgefüttert.


Der Laden in der Luxemburger Str. 41 - 43, 50674 Köln (nächste Haltestellen: Südbahnhof, Eifelwall oder Barbarossaplatz) hat Montag bis Samstag, 11 - 19 Uhr geöffnet. Euch erwartet eine buntgemischte Palette, in der jedes Produkt einzigartig und mit viel Geschick gefertigt wurde. Vielen Dank an Cem und Nadine, die gemeinsam mit ihren Freunden in langwieriger, schweißtreibender Arbeit diesen wirklich coolen Laden auf die Beine gestellt haben. 

Meine Nähmaschine sieht den Sachverhalt etwas anders, aber mal ehrlich, wo käme ich hin, wenn ich auf die Näma hören würde ;-)

Mittwoch, 5. September 2012

Brotzeit - Eine Anleitung zum Brotbacken mit Sauerteig

Früher oder später musste es ja so kommen: Jetzt backe ich mein Brot selber und das ohne alle möglichen Zusatzmittelchen. Zuerst war ich ein bißchen skeptisch, ob sich da mein Gaumen geschmacklich nicht sehr umgewöhnen müsste und ob es die Kinder mögen würden. Aber diese Bedenken haben sich schnell aufgelöst, geschmacklich ist das Brot hervorragend und bei den Mäusen kommt es auch gut an. Die Kleine backt inzwischen sogar ihren eigenen kleinen Brotlaib.


Als Triebmittel verwende ich Sauerteig. Für die Herstellung eines solchen benötigt man 100g Roggen-, Dinkel- oder Weizenmehl (Typ 1050 oder 1150) und ebenso viel lauwarmes Wasser. Mehl und Wasser werden vermengt und abgedeckt in einem warmen Raum stehen gelassen. Alle 12 Stunden wird der Teig aufgeschlagen und alle 24 Stunden mit Mehl (wieder ca. 100g) und Wasser "gefüttert". Nach vier bis fünf Tagen beginnt der Teig sauer zu duften (vorher riecht er nach Hefe) und Du kannst das erste Brot damit backen. Inzwischen füttere ich meinen Sauerteig nur noch mit frisch gemahlenem Roggenmehl, aber gekauftes tut es ebenso. Nach dem Brotbacken fütterst Du den Sauerteig weiter wie bisher, mit dem Alter wird er immer besser.


Mein Rezept für den Brottteig ist denkbar simpel: 600g Sauerteig, 200g Roggenmehl, 200g Weizenmehl, ein gestrichener Esslöffel Salz, ein Esslöffel Kümmel und weil ich Zwiebelbrot so gerne mag: eine klein geschnittene Zwiebel. Das ganze wird unter Beigabe von lauwarmen Wasser zu einem Teig vermengt und aus diesem ein Brot geformt. (Die exakte Wassermenge kann ich nicht angeben, ich mache es immer ein bißchen nach Gefühl, aber mehr als 100ml werden es bestimmt nie.) Den Teig lässt Du dann zugedeckt an einem warmen Ort mindestens 4 Stunden gehen, er sollte sich bis zum Backen sichtbar vergrößert haben.


Anschließend wird der Backofen auf 225 °C Umluft vorgeheizt. Neben dem Blech mit dem Brot schiebe ich auch noch ein weiteres Backblech in den Ofen, auf dem ich dann eine Tasse Wasser ausschütte. Nach einer Viertelstunde Backzeit wird die Temperatur auf 180 °C reduziert und das Brot noch ca. 45 - 60 Minuten im Ofen gelassen. Ich packe das Brot nach dem Backen immer in ein Tuch ein und lasse es wegen des hohen Roggengehalts wenigstens 12 Stunden ruhen, bevor ich es anschneide. Der Frische des Brotes tut das keinen Abbruch.


Und dann heißt es: Ranhalten, damit die anderen nicht alles wegfuttern! :-)

Für weitere Informationen und Rezepte rund um das Backen mit Sauerteig kann ich folgendes Buch empfehlen: Martin Pöt Stoldt: Der Sauerteig - das unbekannte Wesen

Dienstag, 29. Mai 2012

Soll noch mal einer sagen...


...ein Gipsarm hätte nicht auch seine Vorteile :-)

Sonntag, 13. Mai 2012

Kapuzenkleid für Friseurinnen


Meine Friseurin hat sich von mir ein Kleid gewünscht, passend zu den Farben ihres kleinen und feinen Salons. Und so ist letzte Woche dieses schöne und bequeme Kleid im Raglan-Schnitt entstanden. Vielleicht läutet es ja eine Reform der Berufsbekleidung des Haarschneiderhandwerks ein ;-)

Hier noch eine Nahaufnahme vom Ausschnitt.


Schnitt: Raglanschnitt aus eigener Herstellung.

Dienstag, 24. April 2012

Blasses Grün um 1806 - Empirekleid


Kein Wunder, dass die Farbe ein bißchen verblasst ist, wenn frau den Stoff auch schon seit annähernd 15 Jahren ihrem Lager gebunkert hat. Was lernen wir daraus? Nie die Hoffnung aufgeben, dass sich irgendwann ein Projekt findet, für das eure Lagerhüter wie geschaffen sind ;-)



Vielleicht wäre ich in dieser Garderobe als eine der vier Bennets durchgegangen... verflixt, wo bleibt nur Mr. Darcy mit seinen 50.000 Pfund? 

Eigener Schnitt nach Vorlagen von Jane Hunissett und Janet Arnold. Getragen auf dem Frühlingsball um 1806 auf Schloss Benrath (2012).

Freitag, 9. März 2012

Abgerockt


Eine Freundin bat mich, von einem alten Rock den Schnitt abzunehmen und ihr nach dem Muster einen neuen zu nähen. Gesagt, getan. Aber irgendwie ist es dabei nicht geblieben, denn plötzlich fand ich mich in einem Farb- und Nährausch wieder und dann wurde richtig abgerockt ;- ) Der Walkstoff ist jetzt leider alle...

Freitag, 2. März 2012

Schwarz, goldig, aussagekräftig sucht...


... passendes Gegenstück. Gestern sind die meine neuen Etiketten von dortex gekommen und ein Exemplar konnte direkt mit einem neuen Rock anbändeln. So macht man Etiketten glücklich ;-) Jetzt muss ich nur noch 99 weitere Etiketten erfolgreich vermitteln...


Donnerstag, 23. Februar 2012

Rotkäppchen Alaaf!


Wer etwas über die geheimen Sehnsüchte der Männer erfahren möchte, sollte sich als Rotkäppchen verkleiden. Bis zum vergangenen Rosenmontag war mir nicht bewußt, wie hoch die Anzahl der Männer ist, die sich wünschen, ein Wolf zu sein *g*.

Schnitt für Hemdchen und Mieder Burda 09/2011. Cape und Rock nach eigenem Schnitt.